Chile

Chile - Geschichte

Die ersten Menschen, aus denen sich verschiedene Stämme und Völker entwickelten, kamen ca. 13.000 v. Chr. nach Chile. Im 15. Jahrhundert hatten die Inkas viele Gebiete in Chile besiedelt, ehe sie im 16. Jahrhundert wieder von spanischen Eroberern besiegt wurden.

Die Spanier gründeten die ersten Städte wie Santiago, Valparaiso und Concepción. Im Jahre 1543 wurde das Königreich Peru gegründet, welchem neben zahlreichen anderen Ländern auch Chile angehörte. Erst Mitte des 17. Jahrhunderts wurde Chile wieder unabhängig vom Vizekönigreich Peru und in Santiago konnte 1810 die erste Regierung gegründet werden. Die komplette Unabhängigkeit von Spanien gab Chile am 12. Februar 1818 bekannt.

In den darauffolgenden Jahren boomte die Wirtschaft aufgrund des Kupfer- und Salpeterexports. Gestärkt durch den Aufschwung begann Chile territoriale Ansprüche gegenüber Peru und Bolivien geltend zu machen, was schlussendlich zum Pazifischen Krieg von 1879 bis 1883 führte.

Chile gehörte Ende des 19. Jahrhunderts zu einer der bedeutendsten Mächte in Südamerika. Die beiden Weltkriege schwächten jedoch das wirtschaftliche Wachstum wieder. Das 20. Jahrhundert war geprägt von der 16-jährigen Regierungszeit Pinochets, die Chile viele Probleme und Tausende Opfer brachte.

Am 15.01.2006 wurde mit Michelle Bachelet zum ersten Mal eine Frau zur Präsidentin eines südamerikanischen Landes gewählt.